Diagnosesicherung

Zur Sicherung der Diagnose ist die  Untersuchung von bioptisch gewonnenem Gewebsmaterial (Lymphknotenbiopsie, nur in Ausnahmefällen für die primäre Diagnose von Knochen­mark) einschließlich Immunhistochemie obligat. Wenn möglich, sollte Frisch­material für die zytogenetische und molekularbiologische Analyse asserviert werden. Die alleinige zytologische Untersuchung (Feinnadelpunktion, Knochen­markaspirat) ist mit Ausnahme von rein leukämischen Verlaufsformen unzureichend. Die Einteilung der Lymphome erfolgt nach der WHO-Klassifikation von 2008.