Studienleitung

Prof. Dr. med. Michael Pfreundschuh

 

Klinik  für Innere Medizin I
Universität des Saarlandes
Gebäude 40
Kirrberger Str.
66421 Homburg

 

Studienzentrale: Daniela Ehlert
Telefon: +49 6841-16-15014 oder -15381
Telefax: +49 6841-16-15015

E-Mail:
dshnhl@uks.eu 

Prof. Dr. med. Norbert Schmitz

 

Asklepios Klinik St. Georg

Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

Lohmühlenstr. 5

20099  Hamburg

 
Telefon: +49 40-1818-85-2005
Telefax: +
49 40-1818-85-4226
E-Mail: n.schmitz@asklepios.com

 

Prof. Dr. med. Lorenz Trümper

 

Universitätsmedizin Göttingen

Georg-August-Universität

Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie

Robert-Koch-Str. 40

37075 Göttingen

 

Telefon: +49 551-39-6327
Telefax: +
49 551-39-8587
E-Mail: lorenz.truemper@med.uni-goettingen.de

Prof. Dr. med. Markus Löffler


Universität Leipzig
Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig

 

Telefon: +49 341-97-16100
Telefax: +49 341-97-16109
E-Mail: markus.loeffler@imise.uni-leipzig.de

 

Prof. Pfreundschuh und Prof. Schmitz leiten die DSHNHL seit ihrer Gründung im Jahr 1993 gemeinsam in jährlich wechselndem Turnus. Unter ihrer Leitung wurden erfolgreich Studien für alle Risikogruppen mit aggressiven Studien geplant und ausgeführt. Diese Studien haben weltweit die besten Ergebnisse erzielt. Das liegt unter Anderem daran, dass die jeweilig aktuelle Studiengeneration auf den Ergebnissen der vorangegangenen aufbaut, und so systematisch Schritt für Schritt eine letztendlich enorme Verbesserung der Therapieergebnisse erzielt wurde. Begleitende Forschungsprojekte wie eine Studie zum Einfluss eines Vitamin-D-Mangels auf die Wirkung von Rituximab haben gezeigt, dass die Wirkung von Rituximab bei Patienten mit ausgeprägtem Vitamin-D-Mangel deutlich vermindert ist, weshalb in alle Studien der DSHNHL eine Substitution mit Vitamin-D empfohlen wird.

 

Die Studien der DSHNHL zeichnen sich darüber hinaus auch dadurch aus, dass durch die systematische Prüfung von supportiven Maßnahmen die Nebenwirkungen der Chemotherapien entscheidend gesenkt werden konnten. Zu den erfolgreichen innerhalb der DSHNHL-Studien entwickelten supportiven Maßnahmen gehören u.a. die „Vorphasen-Therapie“ mit Prednison sowie die Infektionsprophylaxe mit Aciclovir und Cotrimoxazol. Daher ist einerseits die Rate an Therapie-assoziierten Todesfällen in den Studien der DSHNHL wesentlich geringer als in vergleichbaren Studienkollektiven anderer Studiengruppen; gleichzeitig ist andererseits die Protokolladhärenz (Studientreue) wesentlich besser (z.B. relative Dosisintensität von R-CHOP-14 in der DSHNHL-Studie RICOVER-60: 96% vs. relative Dosisintensität von R-CHOP-14 in der französischen Studie <80%). Beide Punkte tragen dazu bei, dass die DSHNHL weltweit die besten Studienergebnisse erzielt. 

 

Weitere Verminderungen der Nebenwirkungen in den DSHNHL-Studien werden angestrebt durch kontrollierte Reduktion der Zyklen der Immunochemotherapiezyklen (FLYER-Protokoll), den Ersatz von konventionellem gegen liposomales Vincristin, und den kontrollierten Wegfall der Strahlentherapie bei negativem PET nach Immunochemotherapie (OPTIMAL>60 Studie).