DSHNHL-Glossar

A

Ätiologie 

Ursache einer Krankheit

B

B-Lymphozyten

Lymphozyten (Untergruppe der weißen Blutkörperchen), die (im Gegensatz zu T-Lymphozyten) aus dem Knochenmark (dem Bursa-Äquivalent bei Vögeln) abstammen

E

Epidemiologie

Lehre von der Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen in einer Bevölkerung und die damit zusammenhängenden Ursachen

 

Eosinophile

Untergruppe der Granulozyten (granulierte weiße Blutkörperchen) mit eosinophilen Granula

 

Extranodal

„außerhalb der Lymphknoten“; heute besser als „extralymphatisch = außerhalb von lymphatischem Gewebe

G

Granulozyten

im Gegensatz zu Lymphozyten: granulierte weiße Blutkprerchen (Abwehrzellen)

H

Histologie

Histologie ist die Wissenschaft von den biologischen Geweben

I

Intraossär

in den Knochen

 

Invasiv

„(in andere Gewebe) eindringend“

L

Lymphozyten

Lymphozyten sind eine Untergruppe der Leukozyten (weiße Blutkprerechen). Ihre Hauptaufgabe besteht in der gezielten Abwehr von Fremdstoffen, insbesondere von Infektionserregern. Ihre Aktivität richtet sich aber auch gegen veränderte körpereigene Zellen wie z.B. Tumorzellen.

M

Makrophagen

„große Fresszellen“, entwickeln sich aus Monozyten, die die Blutbahn verlassen und sich im Gewebe angesiedelt haben.

 

Maligne

Bösartig

 

Mediastinaltumor

Gutartige oder bösartige „Raumforderung“, die im Mediastinum (dem in der Mitte der Brusthöhle liegenden Raum) lokalisiert ist.

 

Morphologie

Gestalt eines Lebewesens, Organs, oder Zelle

N

Neoplastisch

„neubildend“, wird oft für sich neu bildende Zellen oder Gewebe (Tumoren) verwendet

P

Peyer-Plaques

Ansammlung lymphatischen Gewebes in der Darmwand

 

Punktion

Einstich

R

Rezidiv

Krankheitsrückfall

S

Sekundärneoplasien

Zweittumore

T

Thorax

Brustkorb

W

Waldeyerscher (Rachen-)Ring

Der Waldeyer-Rachenring stellt eine Ansammlung von lymphatischem Gewebe im Bereich von Mund- und Nasenhöhle sowie im Rachenraum dar