Die DSHNHL stellt sich vor

Die wichtigste Aufgabe der 1993 gegründeten DSHNHL ist die Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von Studien für aggressive B-Zell-Lymphome und T-Zell-Lymphome mit dem Ziel, die Heilungsraten zu verbessern und die Nebenwirkungen zu reduzieren. Seit der Gründung der DSHNHL im Jahr 1993 konnten bisher über 5000 Patienten in die Studien der DSHNHL eingeschlossen und therapiert werden.

 

Die enge Zusammenarbeit innerhalb der DSHNHL von internistischen Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und diagnostischen Radiologen, aber auch von Grundlagenwissenschaftlern (in dem von der Deutschen Krebshilfe und der DSHNHL unterstützen Forschungsverbund „Molekulare Mechanismen maligner Lymphome“ oder MMML) bildet die Grundlage aller DSHNHL-Studien. Die DSHNHL-Studien haben wesentlich dazu beigetragen, dass heute weniger als die Hälfte der Patienten mit aggressiven B-Zell-Lymphomen sterben als noch vor 20 Jahren. Bei einigen Untergruppen von Patienten („young favorable“) liegt die Heilungsrate mitttlerweile bei fast 100% und diese Patienten haben eine normale Lebenserwartung, so dass in der mittlerweile dritten Studiengeneration der DSHNHL (in der FLYER-Studie) versucht wird, die Therapie zu reduzieren, ohne die Heilungsraten zu reduzieren.